Stammzellentherapie – GMP Labor – Anti-Aging – Regenerative Zelltherapie

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Stammzellen sind im Prinzip undifferenzierte Zellen, welche auch nach der Geburt die Fähigkeit behalten haben, sich zu teilen und einen Zyklus zu durchlaufen in dem sie sich dann auf eine bestimmte Funktion spezialisieren. Eine Stammzellentherapie ist sehr interessant in der Behandlung von neurologischen Erkrankungen, autoimmun Erkrankungen und anderer chronischer Leiden. In diesem Zyklus entstehen Zellen, welche sich spezialisieren und verlorene Zellen ersetzen können. Sie sind noch nicht auf eine bestimmte Funktion festgelegt und können somit verschiedene spezialisierte Zellen bilden ber auch neue Stammzellen erzeugen.

Regenerative Stammzelltherapien haben großes Potential, Schwachstellen im Gewebe und bei Organen zu regenerieren. Aus diesem Grund steigt auch die Anzahl der Menschen, die eine solche Therapie auch als Anti-Aging Behandlung durchführen lassen. Eine weitere Form der Zelltherapie, welche durch Studien bewiesen, bei fast allen Krebsarten Erfolge bringt, ist die Behandlung mit Dendritischen Zellen. Lesen Sie hier mehr darüber: www.dendritischezellen.com

Was sind Stammzellen?

Stammzellen sind Zellen, die nicht ausdifferenziert sind. Sie liegen noch nicht in einer Form vor, die sie für ihre Verwendung im Organismus spezialisiert (zum Beispiel als Gehirnzelle, Hautzelle oder Leberzelle).

Ihre spätere Verwendung ist noch nicht bestimmt. Stammzellen sind auch in der Lage, neue organspezifische Tochterzellen zu erzeugen. Möglich macht dies ein bis dato nicht vollständig erforschter Vorgang von asymmetrischer Zellteilung, der es ihnen ermöglicht, einerseits Tochterzellen mit Stammzelleigenschaften zu generieren, andererseits andere Tochterzellen mit größerer Ausdifferenzierung hervorzubringen. Über die Bestimmung der Zellen entscheidet primär das biologische Milieu, in dem sie präsent sind. Selbst Pflanzen besitzen Stammzellen. Diese befinden sich an der Spitze des Sprosses im sogenannten Apikalmeristem und an den Wurzelspitzen im Wurzelmeristem. Im Gegensatz zu nahezu allen tierischen und menschlichen Zellen besitzen bei Pflanzen alle Zellen die Fähigkeit einen kompletten Organismus zu regenerieren.

Welche Formen der Stammzellen-Therapien gibt es?

1. Embyonale Stammzellen

Embryonale Stammzellen werden aus Blastozysten gewonnen. Dies ist eine frühe Form des Embryos welches sich etwa nach fünf Tagen aus der befruchteten Eizelle entwickelt. Die Blastozyste besteht aus zwei unterschiedlichen Zellarten: Die Zellen auf der Oberfläche werden zu einem Teil der Plazenta, während die Zellen im Innenraum sich zu einem Embryo weiterentwickeln. Diese Embryoblasten werden im Labor isoliert und vermehrt – aus ihnen gehen dann die embryonalen Stammzell-Linien hervor. Ihre Vermehrung im Labor ist nicht ohne Risiken. Sie sind sehr empfindlich, sterben leicht ab oder verändern sich auf unerwünschte Weise. Wenn alles ohne Komplikationen abläuft, wachsen embryonale Stammzellen jedoch unbegrenzt weiter und lassen sich leicht in großen Mengen erzeugen.

2. Adulte Stammzellen

Adulte Stammzellen sind äußerlich kaum von anderen Zellen zu unterscheiden, weshalb ihre Identifizierung im Körpergewebe nicht einfach ist. Jedoch verbirgt sich in ihnen ein großes Potential, nämlich sich ein Menschenleben lang zu teilen und unterschiedliche Zellen zu erzeugen. Die Nachkommen einer Stammzell-Teilung können sich ebenfalls weiterentwickeln (oder ausdifferenzieren) und dabei die Eigenschaften von fertigen Gewebezellen annehmen. Jedoch können nur Zellen eines einzigen Gewebes entstehen – also entweder Haut, Darm oder Blut. Diese Fähigkeit nennt man multipotent. Sie ist das entscheidende Merkmal adulter Stammzellen.

Mesenchymale Stammzellen (MSC) (mesenchym – griechisch, mittenhineingegossene)

Eine Form der adulten Stammzellen sind die mesenchymalen Stammzellen. Im Gegensatz zu embronalen Stammzellen werden sie aus unterschiedlichen Geweben des Menschen, wie Fettgewebe, Nabelschnur, Nabelschnurblut oder Knochenmark gewonnen. Durch die hohe Plastizität von MSC eignen sie sich gut bei der Behandlung zur Regeneration von Wunddefekten bei Korpel-, Haut-, oder Knochenschäden und bei Herzmuskel- oder Muskeldefekten. Es ist inzwischen sogar möglich Nervengewebe aus diesen Stammzellen zu gewinnen. Im klinischen Einsatz wird der Fokus auf die unheimlich wichtigen biologischen Funktionen dieser Zellen gesetzt. Sie können Abstoßungsreaktionen nach einer Gewebstransplantation und Autimmunerkrankungen wie MS (Multiple Sklerose) unterdrücken.

Die therapeutische Wirksamkeit von MSC konnte bereits in vielen präklinischen Studien gut belegt werden. Unter Laborbedingungen ist die Vermehrung der Zellen hervorragend sicherzustellen.

3. Autologe Adulte Stammzellen

Die autologe Stammzellentherapie ist eine Art der Transplantation. Da der Patient seine eigenen Stammzellen wieder zurück injiziert bekommt spricht man auch von der autologen Transplantation (autolog stammt aus dem Griechischen und bedeuted “autos” – “selbst”, “eigen”). Ein Fremdspender wird hier nicht benötigt. Die im Blut zierkulierenden peripheren hämatopoetischen Stammzellen werden durch Leukapherese von anderen Zellen im Blut separiert. Damit etwaige Tumorzellen nicht zusammen mit den Stammzellen entnommen und später wieder re-infundiert werden, trennt man die gewonnenen Stammzellen mit Hilfe von Antikörpern von den Tumorzellen (Purging).

Nach der Übertragung der Stammzellen wandern diese Zellen ins Knochenmark und siedeln sich an. Dort bilden sie neue Blutzellen. Die Therapie kann unter anderem auch bei malignen hämatologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Diese Art der Stammzellentherapie gilt als sehr risikoarm. Trotzdem ist es wichtig, auch hier eine erfahrene Klinik aufzusuchen und sich gut zu informieren.

4. Fetale Stammzellen

Diese Stammzellen sind eine Übergangsform. Fetale Stammzellen sind nicht mehr so wandelbar wie embryonale, aber viel wachstumsfreudiger als adulte Stammzellen. Sie werden aus älteren Embryonen oder Feten gewonnen, bei denen sich die inneren Organe schon ausgebildet haben. Auch die Stammzellen sind dann schon weiter entwickelt und auf ein bestimmtes Körpergewebe festgelegt. Nur aus den Urkeimzellen der Keimdrüsenleiste werden noch pluripotente Stammzellen gewonnen. Diese haben ganz ähnliche Eigenschaften wie ihre embyonalen Vettern. In der Medizin haben fetale Stammzellen eine Reihe von Vorteilen. Als junge Zellen sind ihre Erbanlagen kaum beschädigt, ihr Wachstumspotential ist noch sehr hoch und sie sind gut zu isolieren. Besonders wenn adulte Stammzellen rar sind – wie z.B. im Gehirn – bieten fetale Zellen zur Zeit die einzige Möglichkeit, eine Stammzellen-Therapie zu entwickeln.

ABLAUF EINER STAMMZELLENTHERAPIE:

Bei der autologen Blut-Stammzellentransplantation oder autologen Stammzellen-Therapie genannt, werden Stammzellen vom Patienten selbst gewonnen. Im Unterschied zur allogenen Stammzellen-Therapie die einen fremden Spender notwendig macht, sind körpereigene Stammzellen hinsichtlich der Gewebeverträglichkeit ideal und werden nicht abgestossen. Außerdem tritt die sogenannte Graft-versus-Host-Reaktion nicht auf. Dies ist eine unerwünschte Reaktion, die durch Immunzellen der spenden Person verursacht wird.

Möglicher Ablauf einer autologen adulten Stammzellentherapie:

1. Vorbereitungsphase

Durch verschiedene Diagnoseverfahren wird zunächst festgestellt, welche vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen erforderlich sind. Der gesamte Ablauf wird dem Patienten genauestens erklärt und die begleitenden Maßnahmen werden gemeinsam festgelegt.

2. Blutentnahme

In den meisten Fällen ist es schon am 2. Tag nach der Ankunft möglich, die eigentliche Blutentnahme zur Stammzellentherapie durchzuführen. Dies geschieht sehr früh, damit das Blut im Labor rechtzeitig weiter bearbeitet werden kann. Dort werden dann in einem speziellen Verfahren die Stammzellen aus dem Blut separiert und kultiviert. Nach etwa 8-10 Tagen kommen dann die vermehrten Stammzellen aus dem Labor zurück. Die exakte Anzahl der aus dem Blut gewonnenen, sowie derer aus dem Labor zurückkommenden Stammzellen werden genau dokumentiert.

3. Begleitende Behandlungen

Je nach Diagnose und den mitgebrachten Berichten eines Patienten, werden begleitende Maßnahmen durchgeführt. Dies geschieht während sich die Stammzellen im Labor befinden. Durch verschiedene Behandlungen wird der Patient auf die Stammzellen Applikation vorbereitet. Dazu gehören Therapien wie: Immunmodulation, Entgiftung, Orthomolekulare Medizin, Ozon-Therapie, und andere. Der Körper wird dadurch im Gesamten aufgebaut und gestärkt um den Erfolg der eigentlichen Stammzellentherapie zu gewährleisten und zu steigern.

4. Stammzellen Applikation

Sobald die Stammzellen entsprechend aufbereitet aus dem Labor zurückgekommen sind, werden sie von den darauf spezialisierten Therapeuten gezielt zurück injiziert. Danach wird der Patient für einige Stunden weiter beobachtet. Nach abschliessender Untersuchung und Gespräch bekommt man entsprechende Unterlagen und Aufzeichnungen der gesamten Therapie ausgehändigt. In den meisten Fällen kann man bereits am gleichen Tag entlassen werden.

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Begleitende Behandlungen:

Folgende Behandlungen, können begleitend oder vorbereitend zu einer Stammzellentherapie je nach Vorschlag des Therapeuten und Indikation, möglich sein:

  • Frequenzbehandlung
  • Curcumin
  • Orthomolekulare Medizin
  • Ozontherapie
  • Regeneresen® Therapie
  • Regionale Hyperthermie
  • Thymus Therapie
  • Vitamin B17
  • Vitamin C Infusion
  • Individuelle Nahrungsergänzungsmittel

HINWEIS:

Diese Seite dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Es werden ausdrücklich keinerlei Heilversprechen gemacht. Stammzelltherapien sind immer noch neuartige, experimentelle Verfahren, welche weltweit erst seit kurzem angewandt wird. Ein anerkanntes Verfahren notwendiger Langzeitstudien und verlässlichen Dokumentationen zu Erfolgen, Risiken und Nebenwirkungen liegen noch nicht vor.

Dieses Informationsportal zum Thema Stammzellentherapien und mögliche begleitende Behandlungen erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Patienten können sich an uns wenden, um weitere Informationen über die Kosten und Behandlungsmöglichkeiten zu bekommen, welche Kliniken und Labors, nach den gesetzlichen Bestimmungen und höchsten Qualitätsstandards einen Stammzellentherapie durchführen dürfen.

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